Im Mai sind auf ANIMAL PLANET die Affen los!
Von seltenen Rotköpfen im peruanischen Regenwald bis zu Jane Goodalls Schimpansen im afrikanischen Tansania: Unter dem Motto "WILDLIFE: Die faszinierende Welt der Affen" zeigt ANIMAL PLANET die ganze Vielfalt unserer nächsten Verwandten.
Am 27. Mai, ab 20:15 Uhr
Die Uakari-Affen – Im Reich der Rotköpfe
Pfingstsonntag 27. Mai, um 20:15 Uhr
Zugegeben: Mit ihren eigenartig geformten Köpfen, die von leuchtend roter Haut überzogen sind, und dem langen braun-orangefarbenen Fell sind Uakaris nicht gerade niedliche Tierchen. Doch das eigenartige Erscheinungsbild der im Amazonas-Regenwald beheimateten Affen konnte Mark Bowler nicht abschrecken: Der Biologe hat sein Leben dem Schutz und der Erforschung der seltenen Tiere verschrieben. Diese Dokumentation zeigt die exotischen Baumbewohner, welche zur Ordnung der Primaten gehören, in ihrem natürlichen Lebensraum und begleitet Bowler bei seiner Expedition mitten in den peruanischen Dschungel.
Die Wollaffen von Peru
Pfingstsonntag 27. Mai, um 21:00 Uhr
Wollaffen zählen mit einer Kopfrumpflänge von maximal 70 Zentimetern und einem Gewicht bis zehn Kilogramm zu den größeren Primaten Südamerikas. Besonders markant sind ihre kräftigen Gliedmaßen, die dunkle Färbung und der stark ausgebildete Greifschwanz. Obwohl die Tiere harmlos sind und sich in großen Familienverbänden meist hoch in den Baumkronen des Regenwaldes aufhalten, kommt es leider immer wieder zu Konflikten mit dem Menschen.
Dokumentarfilmer Adrian Cale war in Peru unterwegs, um über ein besonders ambitioniertes Tierschutzprojekt zu berichten: "Ikamaperu" umfasst ein 50 Hektar großes Naturreservat und bereitet mit Hilfe engagierter Mitarbeiter verwaiste oder aus illegalem Tierhandel befreite Wollaffen auf ein Leben in der Wildnis vor.
Findelkinder: Orang-Utans
Pfingstsonntag 27. Mai, um 21:50 Uhr
Im tropischen Regenwald der südostasiatischen Insel Borneo lebt eine der meistgefährdeten Tierarten der Welt: der Orang-Utan. Durch Wilderei, illegalen Tierhandel und vor allem die Abholzung der Wälder ist die Zahl der langhaarigen, rotbraun gefärbten Menschenaffen in den vergangenen Jahren um rund 50 Prozent zurückgegangen. Wissenschaftler prognostizieren, dass es in zwanzig Jahren keine Orang-Utans mehr auf Borneo geben wird.
Aber es gibt noch Hoffnung für die Tiere: Denn die Schutzorganisation "Balikpapan Orangutan Survival Foundation" widmet sich kranken, verletzten und hilflosen Orang-Utans und setzt sich unermüdlich für deren Arterhaltung ein. Hier arbeitet auch die Dänin Lone Dröscher Nielsen. Sie ist Projektmanagerin von "Nyaru Menteng", einem Rehabilitationszentrum für verwaiste Orang-Utans. Derzeit leben 220 Exemplare der gefährdeten Menschenaffen im Schutzgebiet - und da ist immer was zu tun: Neuankömmlinge müssen erst versorgt und anschließend wieder auf ein Leben in Freiheit vorbereitet werden. ANIMAL PLANET begleitet die Tierschützer auf Borneo hautnah bei ihrer spannenden Arbeit.
Jane Goodall – Wiedersehen in Gombe
Pfingstsonntag 27. Mai, um 22:30 Uhr
Sie ist die renommierteste Primatenforscherin der Welt und die bedeutendste Schimpansen- Expertin aller Zeiten: Jane Goodall bereiste den afrikanischen Kontinent bereits in jungen Jahren und entdeckte schon früh ihre Leidenschaft für den nächsten Verwandten des Menschen. Ihr wissenschaftliches Interesse an Schimpansen ist ungebrochen und so kehrt die engagierte Britin in der ANIMAL PLANET-Dokumentation „Jane Goodall - Wiedersehen in Gombe“ zu einer ihrer wichtigsten Beobachtungsstationen für Menschenaffen zurück. Am Ufer des ostafrikanischen Tanganjikasees - im heutigen Tansania - entdeckt Jane Goodall einen alten Bekannten: Frodo, der ehemalige Tyrann im Affen-Klan,der mittlerweile von stärkeren Männchen aus der Gemeinschaft vertrieben wurde…
Die wilden Weibchen - Geschichten aus der Savanne
Eine gesunde Portion weibliches Temperament sorgt nicht nur bei uns Menschen hin und wieder für ordentlich Trubel. Gerade in der Tierwelt sind es gerne auch mal die Damen der Schöpfung, die ihren ganz eigenen Weg gehen und sich dabei von keinem noch so Testosteron gesteuertem Artgenossen ungestraft auf der Schnauze herum tanzen lassen.
"Die wilden Weibchen" entstand in Zusammenarbeit mit dem Museum für Naturgeschichte in Paris und dokumentiert auf humorvolle sowie unterhaltsame Weise das Leben unterschiedlicher Savannen-Bewohner - von der flinken Geparden-Göre über freche Schimpansen-Frauen bis hin zur wuchtigen Elefanten-Dame.