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Dass die Klimaerwärmung drastische Folgen für unser Leben auf der Erde haben wird, ist
weitläufig bekannt und wird auch von Wissenschaftlern rund um den Globus bestätigt. Doch
wie stark beeinflussen die klimatischen Veränderungen eigentlich unsere Tierwelt?
Ein bekanntes, wenn auch trauriges Beispiel ist der Eisbär: Denn seine frostige Heimat, das
nördliche Polargebiet, schmilzt beständig dahin. Dadurch können die Raubtiere nicht mehr in
ihrem gewohnten Terrain - den ausgedehnten Eisfeldern - nach Robben jagen.
Nahrungsknappheit und ein dramatischer Rückgang beim Eisbär-Nachwuchs sind die Folge.
Doch dies ist nur eine Tragödie von vielen. In Kenia beispielsweise ist der Lebensraum der Flusspferde durch die fortschreitende Dürre vom Austrocknen bedroht. In der afrikanischen Savanne gerät der Fortpflanzungszyklus der Löwen durcheinander. Schuld sind die veränderten Regen- und Trockenzeiten. Sümpfe und Mangrovenwälder in Küstennähe sind wichtige Biotope mit einer unglaublichen Artenvielfalt.
Durch den langsamen Meeresspiegelanstieg sind auch diese Lebensräume akut bedroht. Fazit: Durch die globale Erwärmung und die andauernden klimatischen Veränderungen müssen sich Tiere immer schneller an neue Umweltbedingungen anpassen. Die ANIMAL PLANET-Dokumentarserie „Der große Tier-Report - Strategien zum Überleben“ begleitet Tierexperten bei ihren Reisen rund um die Welt zu den bedeutendsten Ökosystemen: Meere, Wälder, Berge, Savannen, Tundren und Sümpfe. Wie kommen die Tiere mit den rasanten Veränderungen in ihren
unterschiedlichen Lebensräumen zurecht?